halbzeit in fortaleza. wir leben hier so eine art flexiblen alltag (was auch der grund fuer unser laengeres ausbleiben auf dem blog bedeutet). alltag, d.h.: hausaufgaben mit den kids (konzentrationsfaehigkeit 1min.), hausarbeiten ad infinitum, portugiesisch lernen, und alle paar tage an den straenden der ceara abhangen und last but not least, fuenfmal am tag den plan ueber den haufen werfen (organisieren fuer dummies in brasilien) (comment von rahel: ich ha immer gmeint, ich seg flexibel...da laernt mer, was das wort WUERKLI heisst).
diese woche besuchten wir eine favela (elendsviertel). das war sehr eindruecklich, eigentlich unvorstellbar wie leute so leben koennen/muessen. (pfui kapitalismus!!!!) wir gingen mit einem typ, der einer der krassesten banditen dort war, dann aber zum glauben gefunden hat und jetzt dort leute besucht, um ihnen eine andere perspektive zu zeigen. wir haben mit den kindern von dort lieder gesungen (grosse augen vor freude strahlend, in hoechster lautstaerke und voller inbrunst falsch).
der heidnische tannenbaum hat es bis nach brasilien geschafft, in form eines plastikgebildes, geschmueckt mit farbigblinkenden leuchtkerzen und einem 'hohoho merry christmas' proklamierenden pepe de noel. etwas absurderes haben wir zuletzt in einem film von david lynch gesehen (wikipedia.de suche david lynch). ta bom.
kommentare sind erlaubt. abraços. mango heil
Freitag, 16. November 2007
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